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Warum Festanstellung Ihnen mehr Flexibilität bietet als Zeitarbeit

Warum Festanstellung Ihnen mehr Flexibilität bietet als Zeitarbeit

Für jeden Zeitarbeitsfahrer zahlen Sie das 1,5- bis 2-fache seines Stundenlohns an den Verleiher. Jede einzelne Stunde, jeden Monat. Und trotzdem gibt es keine Garantie, dass am nächsten Morgen überhaupt jemand zum Dienst erscheint.

Zeitarbeit gilt als die flexible Lösung für Speditionen. Drei Punkte zeigen, dass genau das Gegenteil oft zutrifft.

Der Zuschlag frisst Ihre Marge

Gängige Kalkulationsbeispiele aus der Zeitarbeitsbranche setzen einen Faktor von 1,5 bis 2,0 auf den Stundenlohn an. Bei 16 Euro Stundenlohn und Faktor 1,7 zahlen Sie danach rund 27 Euro pro Stunde an den Verleiher. Der genaue Faktor hängt von Qualifikation, Region und Vertrag ab, eine offizielle Statistik speziell für Fahrer gibt es dazu nicht. Fest steht aber: Dieser Zuschlag ist keine Einmalzahlung. Er läuft auf jede einzelne Arbeitsstunde, solange der Fahrer bei Ihnen im Einsatz ist. 

Eine Festanstellung kostet Sie einmal eine Vermittlung. Zeitarbeit kostet Sie diesen Aufschlag jeden Monat neu.

Keine Garantie, wenn ein Fahrer ausfällt

Ruft ein Zeitarbeitsfahrer morgens krank an, ist das zuerst das Problem des Verleihers. Ob und wann Ersatz kommt, entscheidet er, nicht Sie. Für Sie bedeutet das: Sie bemühen sich selbst um eine Lösung für die Tour, oft kurzfristig und unter Zeitdruck. Kommt kein Ersatz, steht die Fehltour trotzdem auf Ihrer Rechnung, nicht auf der des Verleihers.

Bei einem festangestellten Fahrer ist die Verantwortung klar bei Ihnen selbst. Das klingt zunächst nach Nachteil. In der Praxis bedeutet es aber, dass Sie Vertretungen, Urlaubsplanung und Krankheitsfälle direkt organisieren können, statt auf die Kapazität eines fremden Unternehmens angewiesen zu sein.

Warum die Bindung fehlt

Ein festangestellter Fahrer kennt Ihre Touren, Ihre Fahrzeuge und Ihre Kunden. Er baut über Monate eine echte Verbindung zu Ihrem Unternehmen auf. Ein Zeitarbeitsfahrer gehört zuerst dem Verleiher. Ihre Spedition ist für ihn eine von mehreren möglichen Stationen, nicht sein Arbeitgeber. 

Das ist kein Vorwurf an den einzelnen Fahrer. Es liegt am Konstrukt selbst. Und es erklärt, warum die Zuverlässigkeit bei Zeitarbeit strukturell niedriger ist, unabhängig davon, wie gut der einzelne Fahrer ist. Hinzu kommt: Nach spätestens neun Monaten im selben Betrieb greift ohnehin der volle Equal-Pay-Anspruch. Der Lohn gleicht sich dann an eine Festanstellung an, während der Zuschlag an den Verleiher bestehen bleibt

Was Sie diese Woche tun können
  1. Rechnen Sie Ihren tatsächlichen Verrechnungsfaktor nach. 
    Nehmen Sie eine aktuelle Rechnung Ihres Verleihers und teilen Sie den Verrechnungssatz durch den Stundenlohn des Fahrers. Das ist Ihr echter Faktor, nicht der aus dem Angebot.
  2. Zählen Sie Ihre Fehltouren der letzten drei Monate. 
    Wie oft ist eine Tour ausgefallen oder verspätet gefahren, weil kein Ersatz kam? Multiplizieren Sie das mit den Kosten einer Fehltour. Das ist Ihr verstecktes Risiko.
  3. Identifizieren Sie Ihre Kernrouten.
    Für Touren, die zuverlässig und ohne Unterbrechung laufen müssen, lohnt sich eine Festanstellung meistens mehr als jede Zeitarbeitslösung.
Was das für Ihre Spedition heißt

Zeitarbeit hat ihren Platz, vor allem für kurzfristige Auftragsspitzen. Für jede Tour, auf die Sie sich verlassen müssen, ist die Festanstellung die Lösung mit echter Bindung und ohne laufenden Verleiher-Zuschlag.

Vereinbaren Sie jetzt Ihren kostenlosen, unverbindlichen Bedarfscheck – Wir zeigen Ihnen, wie sich Ihre Kernrouten dauerhaft und zuverlässig besetzen lassen, ohne den Zuschlag eines Verleihers auf jede einzelne Stunde.

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