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Fahrermangel: Wie kleine Speditionen im Recruiting gegen Konzerne gewinnen können

Fahrermangel: Wie kleine Speditionen im Recruiting gegen Konzerne gewinnen können

98 Prozent aller Straßengüterunternehmen in der EU haben weniger als zehn Mitarbeitende.
Zusammen stellen sie 79 Prozent der gesamten Fahrer-Belegschaft.

Trotzdem glaubt fast jede kleine Spedition, sie hätte im Recruiting keine Chance gegen die Großen.

Das stimmt nicht. Sie kämpfen nur den falschen Kampf.

Die Fakten, die kaum jemand beachtet

Mehr als 70.000 Berufskraftfahrer fehlen laut BGL, DSLV und weiteren Verbänden schon heute in
Deutschland. Jedes Jahr kommen 15.000 dazu. In Europa fehlen laut IRU rund 502.000 Fahrer.

Diese Zahlen sind kein reines Konzernproblem.

Ein Konzern mit 500 Lkw und drei offenen Stellen? Kaum spürbar. Eine Spedition mit acht Lkw und zwei offenen Stellen? Ein Viertel der Kapazität blockiert.

Und während der Konzern eine eigene Recruiting-Abteilung, internationale Anwerbeprogramme und ein sechsstelliges Werbebudget hat, hat die kleine Spedition: den Chef, ein Telefon und keine Zeit.

Warum Sie trotzdem nicht verlieren müssen

Sie werden nie mehr Recruiting-Budget haben als ein Konzern.

Aber Sie haben etwas, das kein Konzern kaufen kann: Nähe.

Ein mittelständisches Logistikunternehmen hat das kürzlich vorgemacht. Statt mehr Geld ins Anwerben neuer Fahrer zu stecken, hat es einen Fahrerrat gegründet: ein Gremium, über das Fahrer direkt mitentscheiden. Kein Konzern mit tausenden Fahrern an dutzenden Standorten kann das in derselben persönlichen Form bieten. Das Ergebnis: spürbar mehr Zugehörigkeitsgefühl, weniger Fahrer, die gehen.

Der Punkt dahinter ist einfach: In einem kleinen Betrieb kennt der Chef seine Fahrer noch mit Namen. Entscheidungen fallen am selben Tag, nicht nach drei Freigabeschleifen. Das ist kein Trostpreis für fehlendes Budget. Das ist ein echter Vorteil, den Größe systematisch zerstört.

Drei Dinge, die Sie diese Woche tun können
  1. Binden Sie, bevor Sie werben.
    Ein Fahrer, der bleibt, kostet Sie nichts extra. Ein Fahrer, der nach kurzer Zeit wieder geht, kostet Sie eine komplette Neubesetzung. Ehrliches, regelmäßiges Feedback kostet Sie hingegen wenige Minuten pro Woche. 
  2. Zeigen Sie ein Gesicht, keine Anzeige. 
    Der Konzern wirbt mit einer anonymen Stellenanzeige. Sie können mit einem echten Namen, einem echten Fahrer, einer echten Geschichte werben. Das gewinnt gegen jede Hochglanz-Kampagne, weil es glaubwürdig ist.
  3. Kaufen Sie die Fähigkeit, statt sie aufzubauen. 
    Eine eigene Personalabteilung rechnet sich für die meisten kleinen Speditionen nicht. Eine spezialisierte Personalvermittlung schon. Dazu müssen Sie keine eigene Stelle schaffen.
Der nächste Schritt

Sie müssen nicht mit dem Budget eines Konzerns mithalten. Sie müssen nur aufhören, dessen Spiel zu spielen.

Vereinbaren Sie jetzt Ihren kostenlosen, unverbindlichen Bedarfscheck – wir zeigen Ihnen, wie sich Ihre offenen Fahrerstellen auch ohne eigenes Recruiting-Team besetzen lassen. Sie behalten die Nähe. Wir übernehmen die Suche.

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